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Ich will Musik!
Basel war der Startpunkt für die 15 Leute, die sich entschlossen hatten, diese Ferienwoche strampelnd bis nach Sargans auf dem Velo zu verbringen.
Laufenburg Freudige und erwartungsvolle Gesichter strahlten um die Wette; die einen freuten sich, Altbekannte endlich wieder einmal zu sehen, andere waren gespannt, ganz neue Bekanntschaften zu knüpfen. Doch zuerst legten wir die "Einstiegsstrecke" nach Rheinfelden zurück, wo wir schon bald Gelegenheit haben sollten, einander kennen zu lernen.
irgendwo zwischen Basel und Sargans Am nächsten Tag, es war Sonntag, hiess es schon etwas länger in die Pedalen zu treten. Leider war keine Schiffahrt eingeplant, wie einige sich das wünschten. Doch Wasser gab’s an diesem Tag doch noch reichlich zu spüren: Im Thermalbad von Zurzach planschten wir bald fröhlich umher, relaxten, oder liessen uns von Wasserdüsen massieren. Es war so wohlig – fast zu wohlig – dass der letzte Teil der Etappe, nämlich den Acheberg zu bezwingen, allen noch ein ganz grosses Stück Arbeit abverlangte. Mmh, schmeckten die Spaghetti an diesem Abend lecker!!!
Bodman Ein ganz besonderes und spezielles Ziel einige Tage später war das "Agnus Dei", eine katholische Kommunität in Bodman (Deutschland). Es war sehr interessant, sich mit Leuten zu treffen, die auf eine andere Art und Weise ihren Glauben leben als wir es gewohnt sind. Die Frauen und Männer in Bodman versuchen bewusst auf Luxus zu verzichten, um so ihr Leben ganz auf Gott auszurichten. So stutzten einige von uns, als uns mitgeteilt wurde, duschen sei diesen Abend tabu. (Dieses Spiel spielten wir übrigens auch, aber ein anderes Mal...) Etwas ungewohnt erschien uns auch das Trocken-Plumsklo, das dem Besucher jeweils eine ganz spezielle Duftnote anhaftete.
Abgesehen davon, hatte der Ort etwas Sakrales an sich. Die Atmosphäre war ruhig und friedlich, obwohl am Abend einige heisse Fragen aufgeworfen und diskutiert wurden.
Ossingen Das sind nur ein paar wenige Eindrücke, wovon alle aufzuzählen ich ausser Stande bin. Eigentlich war das ganze Lager ein einzig grosser (positiver) Eindruck. Die Gemeinschaft (mit Gott und anderen Christen), die Offenheit und Echtheit die man in solchen Lagern findet, gibt einem immer wieder Kraft, etwas vom Lagerleben in den Alltag zu nehmen.
See mit lustigem Namen bei Ossingen Es ist schade, dass man das oft differenziert; doch leider kann man die Leute, die man liebgewonnen hat, nicht alle mit nach Hause nehmen, wie es Doris so passend formuliert hatte.

Immerhin hab ich das Gefühl, dass die Umsetzung im Alltag nach jedem Lager etwas besser geht! :-)







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Text: Karin Flatz
Grafik: Damaris Berger (merci viu mau!)
HTML: Lukas Graber
Ende März 2000