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Mein neuer Computer

Die Planung

(Hier geht's zu Teil 2, Teil 3 und Teil 4)

So sah es aus, nachdem ich alle Komponenten zusammen hatte

Abb. 1: So sah es aus, nachdem ich alle Komponenten zusammen hatte

Artikel-Hierarchie

Dieser Artikel besteht aus vier Teilen: Den vorliegenden Hauptartikel "Mein neuer Computer" und die drei Sub-Artikel:

Hierarchisch sind die drei Sub-Artikel dem Hauptartikel unterstellt und jeweils einmal verlinkt. Sie sind aber auch einzeln aufrufbar und in sich grösstenteils geschlossen. Die Motivation für die Sub-Artikel ergibt sich aus dem Hauptartikel.

Impressionen von Grafikkartenumbau, Wärmetauscherbau und Gehäusemodding (v.l.n.r.)

Abb. 2: Impressionen von Grafikkartenumbau, Wärmetauscherbau und Gehäusemodding (v.l.n.r.)

Geschichtliches

Unser erster Familien-Computer hatte einen 486 SX 20 intus. Später mussten wir diesen auf 25 MHz übertakten, da ein neues Mainboard nur noch eine Minimalfrequenz von 25 MHz zuliess. All dies ohne Kühlkörper, ohne Lüfter, bei gleicher Kernspannung (5 V). Seither ist einiges gelaufen:

CPU Taktfreq. Arbeitssp. Festplattenkap. Grafikkarte Grafiksp.
Intel 486 SX [1.0 μm] 20 MHz / 25 MHz 4 MB 105 MB k.A. / Cirrus Logic vermutl. CL-GD5428 k.A. / 1 MB
Intel 486 DX/4 [0.6 μm] 100 MHz 16 MB 850 MB / 2200 MB Cirrus Logic vermutl. CL-GD5428 1 MB
Intel Pentium [0.25 μm] 133 MHz 64 MB 20 GB (oder 30 GB?) Matrox Mystique 220 Business 4 MB
AMD Duron [0.18 μm] 700 MHz 128 MB / 256 MB 120 GB 3dfx Voodoo V 5500 64 MB
Intel Pentium IV [90 nm] 2.6 GHz 512 MB / 1024 MB 120 + 160 GB ATI Radeon 9600XT 128 MB
Intel Core i7 920 [45 nm] 2.66 GHz / 3.2 GHz 6 GB 1 TB nVidia GTX-260 [55 nm] 892 MB

Der AMD Duron war dann mein erster eigener Rechner. Stolz war ich darauf, wie ich ihn leise gemacht habe - dies war mein erster Bastelbericht überhaupt.

Altehrwürdiges Highscreen-Computergehäuse welches die i486 berherbergt hat

Abb. 3: Altehrwürdiges Highscreen-Computer-gehäuse welches die i486 berherbergt hat

Hier wird gerade mein AMD Duron gedämpft

Abb. 4: Hier wird gerade mein AMD Duron gedämpft

World of Warcraft (Kalimdor::Feralas::Die gewundene Tiefe; Kampf gegen Zornstachel)

Abb. 5: World of Warcraft (Kalimdor:: Feralas::Die gewundene Tiefe; Kampf gegen Zornstachel)

Konfiguration

Mein alter Rechner wurde mir zu langsam (Pentium IV). In 3D-Spielen, sogar solche älteren Datums (World of Warcraft), musste ich Einbussen hinnehmen. Und ich wollte einfach wieder einmal einen Computer bauen. Womit beginnt man, wenn man sich nach einem neuen Computer umschaut? Meistens mit der CPU. Die ersten Ideen hatte ich im Sommer 2008 - entsprechend entschied ich mich für einen Intel Q9550, da dieser allen AMDs davonzog und sich nur von Q9650 und Q9770 (Extreme) geschlagen geben musste - letztere aber entschieden zu teuer waren (ich wollte nicht wesentlich mehr als Fr. 300.- für die CPU ausgeben).

Dann wurde der Intel Core i7 angekündigt. Da legte ich meine Pläne vorerst auf Eis, da dieser viel mehr Performance versprach, aber noch nicht erhältlich war. Gemäss Intels Tick-Tock-Entwicklung entspricht der Schritt zum Core i7 einem Architekturwechsel ("Tick"). Als dann im Herbst 2008 die ersten Core i7 getestet wurden, und der Preis mit Fr. 320.- für den Kleinsten für die gebotene Leistung voll in Ordnung war, stellte ich mir die Konfiguration zusammen. Teurer waren hingegen Mainboard und Speicher (DDR3 vs. DDR2).

Prozessor-Die mit der Nehalem-Mikro-Architektur

Abb. 6: Prozessor-Die mit der Nehalem-Mikro-Architektur

 Intel DX58-SO (Bildquelle: Hardware Reviews)

Abb. 7: Intel DX58-SO (Bildquelle: Hardware Reviews)

Als Mainboard soll ein schnörkelloses, preisgünstiges Modell zum Einsatz gelangen. Diesen Ruf haben normalerweise Intel-Boards, worauf ich mich für das (heute nicht mehr erhältliche) DX58-SO entschied. Dazu 3x 2 GB DDR3-RAM (Triple Channel) mit 400 MHz (DDR3-1600) von Mushkin. Als Grafikkarte erkor ich die GTX-260 (216 SP) von nVidia. Das günstigste Modell gab's von Gainward. Ich wählte die Version mit 55 nm GPU, was den Leistungsbedarf senkt.

Festplatte oder SSD? Erstere sind günstig und gross, letztere teuer und klein - allerdings auch schneller, je nach Modell mehr oder weniger viel. Ich sagte mir: "Wenn Du jetzt keine Festplatte mehr kaufst, dann nie mehr in deinem Leben, denn diese Juwelen präzisester Feinmechanik werden bald aussterben." Und kaufte mir schnurstraks eine WD Caviar Black 1.0 TB. Die ernsthafte Antwort: SSDs sind mir noch etwas zu teuer, was sich wohl bald ändern könnte. Lasst mich eine Prognose wagen: Bald verschwinden 2.5"-Gehäuse und SATA-Schnittstelle, um dann nur noch als PCIe-Karte zu erscheinen (gibt's jetzt schon: OCZ) Vielleicht wird auch eine neue Schnittstelle eingeführt, ähnlich wie für RAM. Dies wäre nicht nur günstiger in der Produktion, sondern auch erheblich flexibler, spart Platz und Kabel! Die Umstellung auf 25 nm (Intel G3 Postville/Lyndonville) bringt eine weitere Vergünstigung (bei besserer Performance und grösserer Kapazität!) - was preislich wahrscheinlich mehr ausmacht als das Wegfallen des Gehäuses.

Western Digital Caviar Black 1.0 TB

Abb. 8: Western Digital Caviar Black 1.0 TB

Abgerundet wird die Konfiguration mit einem Bluray-Combo-Laufwerk (LiteOn iHES106), einer Drahtlos-Netzwerkkarte (Zyxel G-302 v3), einer Soundkarte (SoundBlaster Audigy) weil es keine 64bit-Treiber für Onboard-Soundchip gibt, sowie einem semi-passiven 520 W-Netzteil (Nesteq NA 5201). Das Netzteil hat leider kein sogenanntes Kabelmanagement, d.h. da kommt eine enorme Kabelpeitsche raus, völlig unhandlich, unschön. Ich wünschte mir, dass in Zukunft sämtliche Geräte mit einer einzigen Spannung versorgt werden - möglichst hoch, um den Kabelquerschnitt reduzieren zu können. Wieso nicht einen neuen, einheitlichen 42 V Stecker einführen, der für Mainboard, Grafikkarte, Laufwerke und allen Kleinkram passt? Mit 0.75 mm2 Querschnitt könnte man hunderte von Watt übertragen. (Ein Problem wäre wohl der nicht löschen wollende Lichtbogen im Falle eines Kurzschlusses. Ein paar weitere Gedanken dazu in meinem Blog.)

Aber zurück zu den Computerzutaten. Der Ton sollte on-board sein. Hinzu kamen je eine Logitech-Maus und -Tastatur. Später dann noch eine PCI-Express-Karte, die fünf USB-Schnittstellen zur Verfügung stellt, da jene vom Mainboard irgendwann abgeraucht sind.

Und das Betriebssystem? Vista 64 Business SP2. Meine Erfahrungen sind übrigens durchwegs positiv. Viele klagen über die Benutzerkontensteuerung, diese lässt sich aber ganz einfach und schnell deaktivieren. Und einige Vista-Funktionen sind sehr praktisch, z.B. die klickbare Adresse in der Explorer-Adressleiste, um ein einfaches aber praktisches Beispiel zu nennen. Trotzdem werde ich wohl bald auf Windows 7 umstellen - vermutlich gleich in Kombination mit einer SSD.

Nervtötender X58-Lüfter

Abb. 9: Nervtötender X58-Lüfter

Viel zu laut

Alles zusammengesteckt und eingeschaltet. Läuft eigentlich gut, ausser dass der Krach der vielen Lüfter - allen voran jener der Grafikkarte und der kleine, nervtötende X58-Lüfter - einen enormen Krach. Zudem kratzen die Temperaturen von CPU und Grafikkarte an der 80C-Grenze, sowie das Mainboard über 50C, was ein bisschen grenzwertig ist. Logo, eine Wasserkühlung muss her!

Das WaKü-Abenteuer ist auf drei Unterseiten beschrieben

Es mag überraschen, dass Wärmetauscher und Graka ihre eigenen Artikel erhalten. Das hat seinen guten Grund. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten...

Einrichten und übertakten

Zum Einrichten gibt es wenig zu sagen: Windows Vista 64 installiert, Benutzerkonten- steuerung ausgeschaltet, andere Programme und Spiele draufgemacht, Daten von der alten Festplatte per ROBOCOPY F:\docs D:\docs /E /COPYALL übertragen... ganz normal eben.

Das übertakten ist ebenfalls keine Hexerei. Der Core i7 in der Standard-Version lässt nur das Anheben des Basistaktes (BCL = Base Clock) zu. Ich konnte diese von 133 MHz auf 155 MHz erhöhen und musste nicht mal die Spannung anheben (default; 1.25 V). Dies entspricht einer Nominaltaktfrequenz von 3.1 GHz. Die Turbo-Funktion und Hyperthreading bleiben natürlich aktiviert. Mit 155 MHz scheine ich eine ziemlich hartnäckige Grenze erreicht zu haben: Alle Versuche mit 160 MHz BCL blieben erfolglos, egal wie hoch ich die Spannung hochgedreht habe (nun, ich war natürlich vorsichtig). Trotzdem, mit meinen 155 MHz komme ich gefährlich nahe an den damals dreimal so teuren Core i7-965 mit 3.2 GHz!

Robocopy, mein Lieblingsbefehl unter jenen, die frisch für Windows Vista eingeführt wurden

Abb. 10: Robocopy, mein Lieblingsbefehl unter jenen, die frisch für Windows Vista eingeführt wurden

Leistungsaufnahme

Als Elektroingenieur in der Energiebranche interessiert mich natürlich die Leistungsaufnahme von Computer und Peripherie. Diese messe ich mit einem ausgeliehenen Energiekostenmessgerät (Voltcraft Energy Check 3000?). Die Standby-Leistungsaufnahme ist nicht sonderlich wichtig, da ich eine Steckerleiste mit Ausschaltknopf verwende und bei Nichtgebrauch alle Geräte vom Netz trenne. Dazu muss ich natürlich den Computer komplett ausschalten oder in den Ruhezustand versetzen - im Standby-Modus wäre andernfalls mit Datenverlust zu rechnen. Vista bootet aber auf diesem Rechner schnell genug, so dass dies keine wirkliche Einschränkung wäre.

Gerät Zustand Leistungsaufnahme
Bildschirm Sony Trinitron GDM-F520 (CRT 21") im Standby 8 W
Mit offenem IE (weiss) 125 W
Drucker Samsung CLX-2160 (Farblaser) im Standby 15 W
Während des Ausdruckens/Startens 900 W
Externe Festplatte (RAID 0) Mit Sisoft Sandra "physikal. LW" 21 W
Alter Compi (P4 @ 2.6 GHz, ohne 2. HDD) Windows-Desktop im Standby 90 W
mit Prime95 150 W
Sisoft Sandra läuft nicht; Graka zu alt --
Neuer Compi (Core i7-920 @ 3.1 GHz) Windows-Desktop im Standby 160 W
mit Prime95 310 W
Prime95 + Sisoft Sandra "Bandbreite Grafikleistung GPGPU" 430 W

Ich habe nicht getestet, wie hoch die Leistungsaufnahme des neuen Computers ohne übertakten war. Ich erwarte aber keine grossen Unterschiede. Interessanter ist hingegen der Einfluss der Grafikkarte auf die Leistungsaufnahme. Starte ich parallel zu Prime95 auch Sisoft Sandra GPU, kommen beim neuen Computer nochmals 120 W hinzu, also total 430 W. Spätere Test bezüglich der Temperaturen habe ich mit FurMark durchgeführt; doch da hatte ich das Messgerät bereits wieder zurück gegeben. Ich vermute damit leicht höhere Leistungsaufnahmen (insbesondere hätte es wohl auch beim alten Compi funktioniert). Schon gigantisch: Bildschirm, externe Festplatte und Drucker im Standby dazugerechnet, kommen fast 600 Watt zusammen.

Ausblick

Um WiFi zu haben, kaufte ich mir ja eine entsprechende PCI-Netzwerkkarte. Der einzige PCI-Slot wird aber momentan von der Audigy 2-Soundkarte besetzt. Da ich vorübergehend kein WiFi benötige, ist die Netzwerkkarte momentan nicht installiert. In Zukunft ergeben sich zwei Möglichkeiten: Eine PCI-Express-Netzwerkkarte oder aber eine PCI-Express-Soundkarte. Da ersteres keinen Mehrwert bietet, letzteres hingegen eine bessere Tonqualität verspricht, ist der Fall relativ klar. Ich rechne damit, bald eine brandneue Sound Blaster X-Fi Titanium HD anzuschaffen. Vielleicht verschwinden dann auch die nervigen Störgeräusche in WoW.

Sound Blaster X-Fi Titanium HD

Abb. 11: Sound Blaster X-Fi Titanium HD

NesteQ 520W Semi-Passiv

Abb. 12: NesteQ 520W Semi-Passiv

Der Lüfter im Netzteil ist auch nicht so optimal. Der Semi-passive Modus ist ziemlich nutzlos, da nicht die Anzahl Lüfter sondern die Störgeräusche minimiert werden soll. Der eingebaute Lüfter ist sehr stark hörbar, selbst auf der niedrigsten Drehzahleinstellung (Marke? Typ?). Das Netzteil hat bereits einmal zwischenzeitlich gestreikt, so dass ich davon ausgehe, dass es bald ersetzt werden muss.

Mein Sony Tritnitron-Bildschirm GDM-F520 (21"-CRT mit flacher Front) kommt langsam in die Jahre - bereits 9½ Jahre hat er auf dem Buckel. Am 17. April 2001 habe ich ihn im SSD gekauft. Das Bild wirkt ausgewaschen und ist nur noch bei 100% Kontrast und 0% Helligkeit ertragbar. Auch die Schärfe/ Konvergenz hat massiv nachgelassen und gewisse Farbverfälschungen kriege ich auch mit x-fachem Degaussing nicht mehr raus. Von der Auflösung her (1600x1200 Pixel bei 100 Hz) ist er aber nicht übel. Zudem ist er grundsätzlich 3D-fähig (nVidia 3D-Vision). Der Blickwinkel ist mit 179.999 unerreichbar für LCD.

Sony GDM-F520

Abb. 13: Sony GDM-F520

Eizo FX2431 Foris (silber)

Abb. 14: Eizo FX2431 Foris (silber)

Ein neuer Bildschirm müsste daran anknüpfen, was aber schwierig wird. Die Anforderungen: 24" UXGA, > 100% RGB-Gamut, < 5 ms, > 400 cd/m2, > 179.0 Betrachtungswinkel, > 100 Hz (für 3D-Vision). Soll es ein billiges TN-Panel (schnell, preiswert) oder doch gleich ein PVA (Gamut, Betrachtungswinkel) sein? IPS kommt für mein Budget natürlich nicht in Frage. Drei heisse Kandidaten: Eizo FX 2431 Foris (silber!), Philips 240PW9ES und Dell 2408WFP. Vielleicht bleibe ich doch noch einen Moment bei meinem F520. So kann ich die 120 Hz-Technologie abwarten.

Und eben, eine nVidia 3D-Vision kommt hoffentlich auch bald. Vor vielen, vielen Jahren hatte ich an der MuBa eine 3D Max Shutterbrille erstanden. Diese benötigte aber spezielle Grafikkarten mit sogenanntem internem VESA-Stecker - über ein Flachbandkabel konnte man die mitgelieferte ISA-Karte damit verbinden. Das einzige Spiel, welches damals damit funktioniert hat, war "Descent". Hammergeil! Bald musste die Grafikkarte ersetzt werden, womit die Brille nie mehr zum Einsatz gelangte.

Und um das Grafikerlebnis abzurunden, brauche ich natürlich noch ein MoMoLight (ambilight4pc).Vielleicht auch im Selbstbau?

3D Max inklusive reichhaltigem Zubehör aus dem letzten Jahrtausend (ISA-Karte mit VESA-Verbinder; 3½

Abb. 15: 3D Max inklusive reichhaltigem Zubehör aus dem letzten Jahrtausend (ISA-Karte mit VESA-Verbinder; 3½"-Disketten)

Kabelkanäle und Einbau des Computers in den rechten Schreibtischkorbus wirken enorm aufgeräumt (Bild aus Basel)

Abb. 16: Kabelkanäle und Einbau des Computers in den rechten Schreibtischkorbus wirken enorm aufgeräumt (Bild aus Basel)

Und Ordnung. Muss sein, sagt man. Dazu hatte ich den alten Schreibtisch, den ich noch in Basel hatte, entsprechend mit Kabelkanälen ausgerüstet und Durchbrüche im rechten Korbus reingemacht - einer davon als "Auspuff" für die warme Luft konfiguriert (das war noch mit meinem alten Rechner). Meinen nagelneuen IKEA-Schreibtisch, den ich mir hier in Orlando gekauft hab, wollte ich noch nicht soweit verunstalten. Andererseits nervt das Gekable sehr. Und wie hat Meiter Röhrich von Werner mal gemeint: "Dat muss du einfach do bissel zusammentüddeln dann hält des wieder!"

Nachtrag

Leider haben heutige Soundkarten keine Endstufe für niederohmige Lautsprecher an Bord (das war in der Computerfrühzeit durchaus üblich). Daher hatte ich lange so ein popliges Verstärkermodul im Tower, reingepfriemelt mit doppelseitigem Klebeband. Die Audioverbindung übernahm ein direkt auf die Soundkarte gelötetes abgeschirmtes Kabel. Speisung direkt aus dem Computernetzteil 12 V. Grausam, die vielen Störgeräusche!! Etwas Abhilfe brachte ein niederohmiger Eingangswiderstand (33 ?) und ein grosszügiges RC-Filter in der Speisung (sowie das Auftrennen der Masseverbindung, die über das Audiokabel doppel gemoppelt war und daher Brumm einstreute). Dann aber gab ich mir einen Ruck, nahm Dremel, Heissklebepistole und eine alte Nussdose zur Hand. Ein Steckernetzteil speist die Schaltung. Das Resultat ist in Bild 17 sichtbar. Klanglich super, frei von allen Störgeräuschen!

High End Audioverstärker :-) Klingt aber ganz toll.

Abb. 17: High End Audioverstärker :-) Klingt aber ganz toll.

(Hier geht's zu Teil 2, Teil 3 und Teil 4)





Autor: info@lugra.ch
Datum: 13. Dezember 2010